[09.04.2018]

Pressemitteilung

Der Internationale Brückepreis 2018 geht an den Architekten Daniel Libeskind

Der amerikanische Architekt Daniel Libeskind erhält den Internationalen Brückepreis der Europastadt Görlitz/Zgorzelec 2018. Wie die Gesellschaft zur Verleihung des Preises mitteilt, ehrt die Gesellschaft damit sein architektonisches und künstlerisches Schaffen, das immer wieder Themen aufgegriffen habe, die "die Abgründe der Weltgeschichte im 20. und 21. Jahrhundert aufzeigen und den Betrachter zu der Einsicht führten, dass so etwas nie wieder passieren darf“.
 
Libeskind hat mit seinem Schaffen auch in Deutschland z. B. mit den Entwürfen zum Jüdischen Museum in Berlin und zum Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden, aber auch mit dem Imperial War Museum bzw. seinem Entwurf des Ground Zero Zeichen gesetzt. Die Brückepreis-Gesellschaft verweist darauf, dass sein Werk "den konstruktiven Austausch über alle Grenzen hinweg" sucht und den Betrachter anhält, Toleranz zu üben sowie kulturelle, ethnische, religiöse und politische Vielfalt zuzulassen. In diesem Sinne wirken Architekt, sein Werk und dessen Ausstrahlung als globale Brücke zwischen den Menschen.
 
Der Internationale Brückepreis wird am 26. Oktober 2018 im Gerhart-Hauptmann-Theater der Stadt Görlitz vergeben. Frühere Preisträger waren u. a. die Herausgeberin Marion Gräfin Dönhoff, der Historiker Fritz Stern, der Klarinettist und Komponist Giora Feidman, EU-Präsident Jean-Claude Juncker und der Publizist Timothy Garton Ash. Den Brückepreis 2017 erhielt der ehemalige Erzbischof von Oppeln Alfons Nossol.
 
Der Brückepreis 2018 wird durch die Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien sowie zahlreiche Sachspenden aus der Görlitzer Bürgerschaft gefördert.

Zur Begründung...